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Dieser Weg wird kein leichter sein…

und dieser Weg war steinig und laaaang… Zu lange, denn eigentlich hätte ich heute 3 Stunden Berg von Silke verordnet bekommen. Geworden sind 4 Stunden, 33,50km und knapp über 1000 Höhenmeter.

Um 9.00 Uhr gings los – gemeinsam mit Roman (Laufbuddy) und Freddy (ein Freund von Roman, den ich noch nicht kannte). Wir nahmen uns eine schöne große Runde vor. Rauf auf die „Gis“, rüber nach Kirchschlag, von dort nach Hellmonsödt, weiter nach Oberbairing und über St.Magdalena wieder zurück zum Ausgangspunkt. Silkes Fleißaufgabe an mich war diesmal: „Alle steilen Stücke durchlaufen – im Flachen kannst du dann dafür (kurz) gehen.“ Das Wörtchen kurz hat sie nicht reingeschrieben, aber garantiert gedacht! 😀

Ich habe das auch meinen beiden Lauffreunden erzählt – blöderweise – so haben sie mich immer im Steilen wissen lassen, dass ich jetzt NICHT gehen darf. So lief ich die ersten Kilometer auch schneller als gewohnt und war nach 10km dementsprechend erledigt. Aber man will ja nicht peinlich sein und klein beigeben – also hab ich die Zähne zusammengebissen und bin brav weitergelaufen. Es war dann sehr abwechslungsreich weil wir öfter mal eine Abzweigung verpasst haben und uns wieder neu orientieren mussten – links, rechts, doch geradeaus oder vielleicht zurück? Aber wir schafften es immer wieder auf Kurs zu kommen und meine Uhr brummte jedes mal sehr erfreut. (Wenn ich mich beim Laufen nach einem Track auf der Uhr orientiere, meldet sich diese wenn ich den Kurs verlasse oder wenn ich ihn wiederfinde.)

In Kirchschlag habe ich wieder mal meine Höhenangst besiegt und bin auf den Aussichtsturm gestiegen. Mit etwas zittrigen Knien, aber ich war oben! Alleine hätte ich das wieder nicht geschafft.

Man sieht mir die Unsicherheit schon an…

Danach wars sehr lustig unterwegs. Wir spielten laufend so etwas ähnliches wie „Millionenshow“. Am Weg zwischen Hellmonsödt und Oberbairing waren „Mostdipf-Manderl“ mit Fragen aufgestellt. Bei jedem blieben wir stehen und jeder durfte raten. Bei manchen Fragen konnte ich mein Volksschullehrerinnen-Wissen ausgraben – bei manchen half mir das aber gar nix.

Hier habe ich geraten. Bad Kreuzen klingt nach Ordensschwestern und diese kneippen gerne in ihren Kurheimen – Bingo! Es war wirklich die Antwort a!

Und so gings sehr unterhaltsam weiter. Bald waren wir in Oberbairing und mussten nur noch ein paar Kilometer bergab laufen. Ein kurzer Blick auf meine Pulsanzeige auf der Uhr zeigte mir aber, dass selbst das Bergablaufen nun schon sehr anstrengend war. Meine Beine taten mir weh und ich jammerte ein wenig rum. Außerdem kann ich mir im Moment so gar nicht vorstellen wie ich im Februar 65km und 2230 Höhenmeter schaffen soll! Das heute war gerade mal die Hälfte! Aber Silke wird mich schon dorthin bringen. Da bin ich mir ganz sicher und ich werde brav meine Trainingspläne befolgen. (Außer Intervalle – aber das ist eine andere Geschichte…)

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2 Antworten auf „Dieser Weg wird kein leichter sein…“

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